ARCHIV
stenzelfilm
  

Einige der hier aufgeführten Filme sind in unserem Shop auf DVD und VHS verfügbar.

  

 EINE KLEINE AUSWAHL DER VON STENZEL-FILM IN DEN LETZTEN JAHREN PRODUZIERTEN FILME

 

Münchner Freiheiten

Sie ist Flaniermeile, Laufsteg, Verkehrsachse, Kulturmeile. Rund 1500 Meter lang ist Münchens Leopoldstraße zwischen Universität und Münchner Freiheit - eine Strecke, auf der tradierte Werte der bürgerlichen Gesellschaft neben alternativen Lebensformen gepflegt werden. Dieser Dokumentarfilm geht den Widersprüchen nach, die auf dieser Straße vereint sind. Es entstand ein Schnappschuss der bundesdeutschen Gesellschaft am Ende des 20. Jahrhunderts.

Das Siegestor, Stein gewordene Drohgebärde des 20. Jahrhunderts, immer wieder zu Machtposen eingesetzt - und während seiner Renovierung eine gigantische Reklamewand. Der Laptop auf dem Tor - Symbol einer neuen Zeit. Die Universität, die tradierte Bildungsideale vermittelt, sich sogar ein eigenes Orchester leistet, aber gleichwohl den Zwängen unterliegt, die der Massenbetrieb verursacht. Die Kunstakademie, deren architektonische Form längst nicht mehr den künstlerischen Äußerungen ihrer Lehrer und Schüler entspricht.

Noch ein Kontrast: Hier das billige Wettbüro, in dem der kleine Mann mit kleiner Münze auf Hunde und Pferde setzt, und gegenüber auf der anderen Straßenseite die größte Rückversicherung der Welt, die ebenfalls Risiken und Prämien abwägt und dabei Milliarden riskiert.

Eine Buchhandlung, von seinem Inhaber als letzte kulturelle Bastion inmitten einer anonymen Nachbarschaft empfunden. Zu dieser Nachbarschaft zählt auch die Drogenszene, regelmäßiges Ziel von Polizei-Aktionen. Die Leopoldstraße hat aber auch ihre Idyllen: Brunnen, Parks, Wasserspiele. Die Schauspielerin und Caféhaus-Wirtin Iris Berben (Bild) kämpft für sie. Die Leopoldstraße - eine ganz normale Straße? Professoren, Priester und Prominente haben dazu ganz verschiedene Meinungen.

Laufzeit 49:38. Im Angebot unseres Shops.

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Nova Scotia - Mehr als Wald und Wasser

Der Reisebericht führt durch den südlichen Teil von Nova Scotia. Start- und Endpunkt ist Yarmouth, wo die Fähren aus dem US-amerikanischem Portland anlegen. Shelburne ist ein Ort, dessen Hafenkulisse bekannt wurde durch den Hollywood-Film Scarlett’s Letter, an dessen Pier im Sommer gelegentlich Nachbauten historischer Segelschiffe der Pilgerväter anlegen, wo Stoffbären gebastelt und Lachse gegrillt werden und Spielmannszüge mit Trommeln und Pfeifen durch den Ort ziehen. Der Nationalpark Kejimkujik ist einen Abstecher in das Innere der Halbinsel Nova Scotia wert. Seine perfekte Organisation ist ebenso überraschend wie die Natureinsamkeit, die Besucher genießen können. Das im 18. Jahrhundert von Deutschen und Schweizer gegründete Lunenburg mit seinen bunten Holzhäusern ist heute Teil des Weltkulturerbes der UNESCO. Und auch hier hat ein alter Schoner einen festen Liegeplatz. Die „Bluenose“ (Bild) kennt jedes kanadische Kind: sie schmückt den Dime, die 10-Cent-Münze. Halifax ist die größte Stadt Atlantik-Kanadas. Es hat den ältesten Hafen von Nordamerika überhaupt und einen internationalen Flughafen. Auch im Winter, wenn die Häfen am St.Lorenz-Strom nicht mehr angelaufen werden können, ist er eisfrei. Sherebrooke war einmal ein pulsierendes Zentrum der Schiffsbauer, Holzhändler und Goldsucher. In den letzten Jahren wurden die 150 Jahre alten Häuser säuberlich wieder restauriert, die Werkstätten und Läden wieder eingerichtet. Führer in historischen Kostümen zeigen dem Fremden die Sehenswürdigkeiten. Die Fundy Bay entlang geht es nach Wolfsville. Die kleine Universitätsstadt im Westen von Nova Scotia ist im Sommer Schauplatz des bekannten Atlantic Theatre Festivals. Das Stadtbild wird geprägt von den knapp 4.000 Studenten, die Kunst oder Musik, Geisteswissenschaften oder Theologie belegt haben. Annapolis Royal ist die älteste europäische Siedlung Kanadas. Die Stadt wurde 1605 von Franzosen gegründet und später von Engländern erobert.

Länge 67 Minuten. Im Angebot unseres Shops.

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Öko-Tourismus in die Bretagne

Der strenge Umweltschutz ist für viele Bretonen die Ursache der schlechten ökonomischen Entwicklung. Personifiziert ist dieser Unmut in der Gestalt von Didier Cardiou, dem Umweltreferenten der 26 Kilometer langen Halbinsel, der im Rathaus von Crozon sein Büro hat. Seine strengen Auflagen sorgen dafür, dass die Küste als Naturschutzgebiet erhalten bleibt. An die Ufer wurden keine Ferienwohnungen betoniert, keine Fabriken verunreinigen Luft und Wasser. Das bis heute größte Hotel weit und breit wurde vor über 100 Jahren von dem industriellen Armand Peugeot in der Bucht von Morgat gegründet. Die übrige touristische Infrastruktur besteht vor allem aus kleinen Pensionen und Ferienwohnungen, die sich in malerischen Gärten hinter Palmen und Zypressen verstecken.

Cardiou hat ein Modell entwickelt, mit dem er den Naturschutz stärken und den Einwohnern trotzdem ein Auskommen sichern will. Er setzt sich ein für einen Fond, der von bretonischen Orten gespeist werden soll, die zwar am Tourismus verdienen, aber für die Erhaltung der Natur wenig tun. Profitieren sollen Orte, die den Öko-Tourismus auf ihre Fahnen geschrieben haben – vor allem natürlich die Halbinsel von Crozon. Bis dieses Modell umgesetzt ist, setzen die Bretonen auf Urlauber, die auf eine intakte Umwelt wert legen, auf großartige Landschaften und atemberaubende Aussichten auf Felsen, Klippen und das Meer.

Laufzeit 15 Minuten

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Nauru - Wie gewonnen, so zerronnen

Die Menschen sind reich, aber krank. Sie müssen nicht arbeiten, und Steuern zahlen sie auch keine. Sie leben in einem Paradies, das aussieht wie die Hölle. Denn die Heimat dieser Menschen, das Pazifik-Eiland Nauru, die Quelle allen Reichtums, ist verwüstet, wie es schlimmer kaum geht.

Die 1968 selbständig gewordene, direkt am Äquator liegende Inselrepublik gehört mit 21 Quadratkilometern Fläche zu den kleinsten unabhängigen Staaten der Erde. Und ihre 5.000 Einwohner verfügten noch vor wenigen Jahren mit 22.400 $ über das höchste Pro-Kopf-Einkommen der Welt – höher als das deutsche. Nauru war von 1888-1918 deutsche Kolonie, dann Völkerbund-Protektorat, während des Zweiten Weltkriegs von Japan besetzt und schließlich bis zur Unabhängigkeit UN-Treuhandgebiet. Faktisch stand es unter britisch-australischem Einfluss.

Heute ist die Insel zu vier Fünftel ein unzugängliches, aus bizarren Korallenspitzen bestehendes Brachland (Bild). Ursache dafür ist eine jahrzehntelange schonungslose Ausbeutung eines Naturschatzes: Vogelkot. Die Exkremente sind ein hochwertiges, phosphorreiches Düngemittel. Diese Vorkommen sind praktisch abgebaut. Längst sind die tropischen Wälder verschwunden, die Zugvögel jahrtausendelang eingeladen hatten, hier eine Rast einzulegen.

Den Nauruern hat der Vogelschiet Fettlebe im wörtlichen Sinne beschert. 32 Prozent der Inselbewohner leiden an Diabetes, hervorgerufen durch Fettleibigkeit. Auf Nauru wird die geringste Lebenserwartung aller Südsee-Insulaner registriert: 55 Jahre. Alle Lebensmittel sind importiert, und bevorzugt wird fette und süße Nahrung.

Mit der Unabhängigkeit wurde die Guano-Industrie nationalisiert. Die Einahmen fließen seitdem in den Nauru Phosphate Royalties Trust NPRT, der die Mittel verwaltet und den Bürgern regelmäßige Einnahmen ausschüttet. In besten Zeiten wurde das Vermögen von NPRT auf fast eine Milliarde Euro geschätzt. Doch Finanzexperten zur sinnvollen Verwaltung solcher Summen fehlten. Misswirtschaft und Korruption führten zum Niedergang. Er wird abgefedert durch ein Abkommen, mit dem sich Australien zur Wiedergutmachung für den Raubbau während der vergangenen Jahrzehnte verpflichtete: 70 Milliarden Euro über einen Zweitzrraum von 20 Jahren.

Nauru versucht alles, um die Zustände auf der Insel zu vertuschen. Journalisten erhalten kein Visum. Wissenschaftler sind unerwünscht. Filmen ist verboten. Unter diesen Umständen entstand diese Dokumentation.

Laufzeit 30 Minuten. Im Angebot unseres Shops.

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Australien - Durch Hitze, Dreck und Staub

Das Outback von Australien – ein Stichwort, bei dem nicht nur abgebrühte Trucker glänzende Augen bekommen. Von Melbourne im Süden nach Darwin im Norden, das sind über 3.500 Kilometer durch Buschland und Wüste, über staubige Sandpisten, und das mit fünf, sechs Anhängern im Nacken. Die Road-Trains brettern mit Tempo 100 sieben Tage in der Woche, jeden Tag 24 Stunden, eine halbe Million Kilometer im Jahr. Ein Rhythmus, in dem die ganze Branche swingt. Und alle hoffen sie, damit das große Geld zu machen.

Einer, der das geschafft hat, ist Allan Scott. Mit zwölf quittierte er die Schule und kaufte sich ein Fischerboot. Mit 16 rekrutierte ihn die Army, weil er sich als 20 ausgab. Später sammelte er im südaustralischen Milang in der Nähe von Adelaide mit einem ausrangierten Army-Chevrolet die Milch ein. Er war 20 Stunden am Tag unterwegs, und das die ganze Woche. Hat sich für ihn gelohnt? Seine erste Ehe mit Margaret ging darüber in die Brüche. Heute ist Allen Herr über 1600 Trucks in Australien der größte Transporteur des Landes. Aich sein Ableger in Neusseland entwickelt sich prächtig. Und so ganze nebenbei häufelte Allan Warenhäuser und Kneipen, Tankstellen und Werkstätten, Radio-Sender und TV-Stationen, Zeitungen und Immobilien, Farmen und Pferde, Basketball- und Football-Clubs, Oldtimer und Helicopter an. Allan gilt heute als reichster Mann Australiens.

Obwohl er inzwischen über 75 ist, behält er alles selbst im Griff. Niemanden muss er fragen, wenn mal eben zehn Millionen $ für 50 Lastzüge ausgegeben werden. Seine Frau Grace – sie managed sein Kaufhaus Fidler and Web - und seine vier Kinder helfen ihm, das Imperium in Griff zu behalten. Über 3.000 Mitarbeiter beschäftigt Allan, davon allein 700 in seinem jetzigen Heimatort Mount Gambier, ein Ort mit nur 20.000 Einwohnern an Australiens Südküste.

Vom Trucker zum Tycoon – eine Karriere, wie sie viele vor Augen haben, die Woche für Woche auf dem Bock sitzen, dabei Gesundheit und mitunter das Leben riskieren, über Urlaub und Hobbies nicht nachdenken müssen, weil so etwas in ihrem Leben kein Platz hat.

Der harte Alltag der Trucker wird eingefangen. Und da sind die atemberaubende Landschaft und die Menschen des Fünften Kontinents, die – so ganz nebenbei – vorgestellt werden. Ein Road-Movie also. Auch der wirtschaftliche Hintergrund des für Europäer sicherlich abenteuerlichen Fracht-Geschäfts wird ausgeleuchtet. Dazu gehört auch die Bedeutung der Luftfracht. Straßengüterverkehr und Air-Cargo sind das Rückgrat der australischen Wirtschaft. Zahlen, Fakten und Hintergründe werden dargestellt.

Laufzeit 45 Minuten

Sprachfassungen: Deutsch und English. Im Angebot unseres Shops.

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Der Kampf um bunte Baumwolle

Baumwolle ist der Lieblingsstoff der Deutschen. 53 Prozent aller Textilien tragen dieses Etikett. Doch das T-Shirt hat nur wenig gemein mit der Naturfaser, die wegen ihrer Hautfreundlichkeit, Luftdurchlässigkeit und Strapazierfähigkeit so beliebt ist.

Baumwollanbau, das ist ein beständiger Kampf gegen den Kapselwurm und die Weichhautmilbe, gegen Stengelspitzenbohrer und Mottenschildlaus, gegen Anthraknose und zahlreiche andere Baumwollschädlinge. Auf die Felder regnen deshalb Pestizide aller Art, rund 250.000 Tonnen jährlich. Die meisten sind giftiger als erlaubt. Die Schädlinge werden resistent, und immer größere Mengen immer neuer Gift-Cocktails werden eingesetzt.

Viele umweltschädliche Chemikalien lassen sich vermeiden. Sally Fox (Bild) aus Kalifornien ist Pionirin in der Züchtung von Baumwollsorten, deren Fasern schon auf dem Felde farbig wachsen und deshalb ohne Bleichen und Färben versponnen werden können. Es ist ihr gelungen, farbige Sorten zu züchten, deren Fasern lang und reißfest sind. Ihre Versuchsflächen sind größer als die der großen amerikanischen Saatgutfirmen. Sally Fox ist die weltgrößte Produzentin organisch angebauter farbiger Baumwolle.

Peruanische Weber setzen bereits seit 5.000 Jahren von Natur aus farbige Baumwollesorten ein, um daraus Fischernetze zu fertigen. Bis Ende des vorigen Jahrhunderts wurden die Pflanzen im Norden Perus sorgfältig kultiviert. Dann verbot die Regierung den Anbau, weil sie Kreuzungen mit der weißen Baumwolle befürchtete. Heute ist der Anbau naturfarbener Baumwolle in Peru Bestandteil der staatlichen Anti-Drogen-Politik. Die Campesinos sollen davon abgehalten werden, Coca-Sträucher anzupflanzen.

In der Natur kommen braune, grüne, gelbe Baumwollsorten vor, nicht aber blaue. Setzt man aber Gen-Segmente der Indigo-Pflanze in die Baumwoll-Gene ein, ist das Kunststück vollbracht. Jeans, die nicht mehr gefärbt werden müssen, sind in greifbare Nähe gerückt. Molekular-Biologen von des amerikanischen Agro-Konzerns Monsanto arbeiten daran. Die ersten Laborergebnisse sind viellversprechend.

Laufzeit 30 Minuten

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 Gene im Angebot

Jetzt sind die Gene eines ganzen Volkes käuflich. Das älteste Parlament der Welt, der Althingi in Rejkjavik, hatte mit 37 gegen 20 Stimmen beschlossen, eine Medizin-Datenbank für alle 270.000 Isländer anzulegen und diese Daten dann exklusiv dem isländischen Ableger einer US-amerikanischen Gen-Company mit dem bezeichnenden Namen deCODE genetics zur Auswertung zu überlassen. Erfasst werden sollen alle bekannten Veranlagungen, Krankheiten und Krankengeschichten. Ausgedacht hat sich dieses Geschäftsmodell der isländische Genetiker Kari Stefanson, der zuvor in Boston lehrte.

Die Datenbank ist Gold wert. Noch bevor das Gesetz in Kraft war, wurden die Rechte zur Recherche von 12 Erbkrankheiten in der Datenbank für fünf Jahre an den schweizerischen Pharma-Riesen Roche Holding Ltd. für 200 Millionen $ verkauft. „Die zentrale Datenbank dient in erster Linie vor allem den Interessen der Lizenznehmer auf Kosten aller anderen“, beschwerte sich die Medizinische Fakultät der Universität von Island.

Die Ärzte waren vor den abschließenden parlamentarischen Beratungen vorsorglich nicht gehört worden – fast alle sind dagegen, von der Icelandic Medical Associaton über das Zentrum für ethische Studien, Icelandic Directorate of Health, die isländische Datenschutz-Kommission, die Blutbank, die Krebsforschungsgesellschaft, die Vereinigung der Krankenhäuser usw. Gallup ermittelte Ende November, daß gleichwohl 58 % der Bevölkerung für das Gesetz waren und nur 31% dagegen. 13 % hatten keine Ahnung von der geplanten Datenbank, in der alle intimen Daten erfasst werden sollen.

Weil das Gesetz u.a. gegen die von Island akzeptierte Europäische Menschenrechts-Konvention, gegen die Europäische Datenschutz-Konvention und gegen die Empfehlung (97)5 bezüglich der Behandlung medizinischer Daten verstößt, hat auch das Europäische Parlament dagegen protestiert – vergeblich.

Und so stehen die Daten allen Gentechnikern und Pharmakonzernen der Welt offen – gegen Bezahlung natürlich. Ohne Zahlung kommen selbst isländische Wissenschaftler nicht an die Daten. Die blauäugigen, blonden Isländer gelten als besonders wertvolle Forschungsobjekte, weil das Land seit über 1000 Jahren praktisch keine Einwanderung hatte und der Lebensstandard des Volkes gut ist..

Islands Ärzte hatten mit ihrem Protest keinen Erfolg. Nun wollen sie vor Weitergabe der Daten das im Gesetz nicht vorgesehene Einverständnis ihrer Patienten einholen. Das läuft auf eine große Aufklärungskampagne hinaus. Die Ärzte befürchten, daß allzu leicht bestimmte Krankheiten bestimmten Patienten zugeordnet und diese Menschen dann in der Öffentlichkeit bloß gestellt werden könnten, ihre Arbeit verlieren und sozial diskriminiert werden. „Wir demonstrieren unseren Widerstand so deutlich wir können“, sagt Sigurbjorn Sveinsson, ein praktischer Arzt, der zusammen mit 15 Kollegen anderer Fachrichtungen einen geharnischten Protestbrief an die Aufsichtsräte von deCode geschrieben und gleichzeitig im Internet veröffentlicht hat.

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Der Hiobsbote

Es gibt Menschen, die bleiben selbst bei den größten Katastrophen ganz cool. Einer von ihnen ist Thomas Poschinger, ein Erdbebenforscher der Münchner Rück, der weltgrößten Rückversicherung. Bei jeder größeren Naturkatastrophe rücken er und seine Kollegen aus, um vor Ort die Folgen von Erdbeben, Hochwasser oder Wirbelstürmen in Augenschein zu nehmen. Diese persönlichen Eindrücke gegen zusammen mit Messdaten ein in Datenbank, aus der für jeden Fleck der Erde detaillierte Risiken von Naturschäden erkennbar werden.

So war es auch, als im nordindischen Gujarat im Februar 2001 die Erde bebte und etwa 20.000 Menschen unter den Trümmern einstürzender Häuser begraben wurden. Die Reportage begleitet den „Hiobsboten“ der Versicherung auf seinem Weg durch die Region.

 

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