WIR ÜBER UNS
stenzelfilm
  

Die Produktion wurde 1974 in Wiesbaden gegründet und war anfangs auf zwei Geschäftsfelder fokussiert: Zum einen wurden zahlreiche medizinische Informationsfilme für Ärzte konzipiert und produziert. Diese Filme entstanden in Zusammenarbeit mit der Agentur Inter-con AVS für Anzag, Boehringer Mannheim, Fison, Mack, Merck, Schwarz Pharma u.a.

Außerdem wurden in großer Zahl Dokumentationen und Features, Wirtschaftsmagazine und sonstige Magazinbeiträge für Fernsehanstalten (Bayerischer Rundfunk, Norddeutscher Rundfunk, Westdeutscher Rundfunk, Zweites Deutsches Fernsehen) hergestellt.

1985 wurde in München ein Fernsehstudio eröffnet, das für eigene Projekte erweiterte Möglichkeiten bot, aber auch Dienstleister war für fast alle in München ansässigen TV-Sender und viele TV-Produktionsfirmen. Nach der deutschen Einheit expandierte Stenzel-Film mit einem Ableger in Dresden. Dort wurde mit dem Mitteldeutschen Rundfunk und mit SAT1 kooperiert. Die Dienstleistungssparte wurde 1994 aufgegeben.

Seitdem realisierte Stenzel-Film zahllose Dokumentarfilme in zumeist längeren Formaten. Etliche befassten sich mit Fragen der Gentechnologie. So entstand ein Film über organi-sche farbige Baumwolle aus dem peruanischen Dschungel, aus der Züchtung von Sally Fox in Kalifornien und aus den Genlabs von Monsanto in St. Louis (für Arte). Weitere Beispiele: Der Bienenkönig (Genforschung an der Universität Jena, für das ZDF), Islandgene (die Aktivitäten von Kári Stefánsson/deCode Genetics, für Arte), Gentherapie (die Erfolge des Kinderarztes Alain Fischer in Paris, der Geschichte des ersten Gentherapie-Toten Jesse Gelsinger in Philadelphia, die Klonforschung von Alan Trounson in Melbourne, die Forschungen von Gregory Stock in Los Angeles, für das ZDF).

Für eine populäre Medizin-Sendung des Bayerischen Rundfunks wurden Beiträge wie Anti-Raucher-Spots in den USA, Gefahren durch Handy und Alkoholismus-Forschung in den Vereinigten Staaten produziert, für ein Wissenschafts-Magazin des Senders verschiedene Porträts ausländischer Hochschulen (z.B. Berkeley und Turin). Auch das Umwelt-Thema wurde weit gefächert bearbeitet: Professor Wasserstoff (Brennstoffzellen-Einsatz in Island, für BR), Siemens Solar (BR), Der Hiobsbote (Porträt eines Katastrophen-Beobachters der Münchner Rückversicherung beim Erbeben im nordindischen Gujarat, für Arte), Organic Farming in California (für ZDF) und zahlreiche Magazinfilme für ZDF.Umwelt. Musik für den Otorongo ist ein längeres Porträt des peruanischen Musikers und Umweltschützers Huayqui Oceano (für 3SAT).

Stenzel-Film präsentierte packende Reportagen: Kernbrennstoff im Angebot (über Uran-Schmuggel in Litauen, für ZDF), Russengas (über die marode Petrochemie in Astrachan, für BR), Sniper-Alley (über den Bosnien-Krieg aus Sarajewo).

Länder-Porträts entstanden u.a. von den Südsee-Inseln Nauru (Wie gewonnen, so zeronnen) und Tuvalu (beides für ZDF). Australien - Durch Hitze, Dreck und Staub ist ein Porträt von Allan Scott, des größten Spediteurs in Australien (für ORB). Nova Scotia - Mehr als Wald und Wasser und Öko-Urlaub in der Bretagne sind Reisefilme (für ZDF), Münchner Freiheiten eine Hommage an die Leopoldstraße. Für das Fernsehangebot der Deutschen Welle wurde eine Berlin-Sendung konzipiert - das Hauptstadtmagazin.

Im Bereich Industrie hat Stenzel diverse interne und für die Öffentlichkeit bestimmte Filme des Nutzfahrzeug-Herstellers Iveco realisiert. An Siemens Business-TV wurden verschiedene Filme geliefert. 2003 produzierte Stenzel-Film zusammen mit cb film Basel den Independent-Spielfilm Hey!.

Horst Stenzel hat in Münster Volkswirtschaft studiert, parallel dazu an einer Lokalzeitung gearbeitet und aktuell für United Press International berichtet. Nach dem Examen wechselte er in die Zentrale der Deutschen Presse-Agentur nach Hamburg. Danach war er Direktions-Assistent des Zigarettenkonzerns Rhenania, später Redakteur und Reporter der Wirt-schaftswoche, anschließend Fernsehredakteur beim Westdeutschen Rundfunk in Köln. 1974 startete er mit einer eigenen TV-Produktion.

 

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