Zur Bewerbung des Films haben wir einen kleinen knapp achteinhalb Minuten langen Film mit Ausschnitten und mit Interviews der Beteiligten zusammengestellt. Die Interviews hatten wir gleich am Ende des Drehs im Tessin gemacht. Das Making of Hey! kann bei Slashcam als Quicktime-Movie begutachtet werden.

Das alles kostet natürlich Geld. Aber unterm Strich waren die Ausgaben erträglich. Der Appell an Sponsoren fand ein nur mäßiges Echo. So wird für uns diese Art Filme zu produzieren doch wohl ein Einzelfall bleiben. Die Entbehrungen und die Risiken, die das knappe Budget auferlegen, sind einfach zu groß. Man sollte aber die Möglichkeiten, mit kleinen Kameras auch größere Projekte zu realisieren, nicht unterschätzen. Insgesamt also war es eine gute Erfahrung.

Es gibt Meinungen von Kollegen, dass wir eine zu große Perfektion zu erreichen versucht haben. Verzichtet auf Licht, auf Stativ, auf Musik, auf einen Tonmann, lautet ihr Rat. Das liefe also auf Formen hinaus, wie sie die dänischen Dogma-Filme vorexerziert haben. Wir haben einen Mittelweg gewählt. Bilder müssen ja nicht unbedingt wackeln. Der Ton muss ja nicht unverständlich sein (obwohl wir uns jetzt über eine Förderung freuen würden, mit der wir den Ton noch verbessern könnten).

Besonders erfreulich war die Bereitschaft von allen Beteiligten, bis an die Grenzen der Kräfte alles zu geben, damit das Projekt ein Erfolg wird.
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